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Behördenübergreifende Abstimmung B 252

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Alle behördlichen Ebenen vom hessischen Verkehrsministerium über das Regierungspräsidium Gießen, den Landkreis Marburg-Biedenkopf, Hessen Mobil und die Polizei bis hin zu den Kommunen Lahntal, Münchhausen und Wetter arbeiten an einer nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssicherheit entlang der B 252.

Die Botschaft ist klar: Die Sorgen, Bedenken und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger aufzunehmen, gemeinsam zu bewerten und nach Priorität sowie Umsetzbarkeit nach Möglichkeit abzuarbeiten.

In einem gemeinsamen Ortstermin im August 2026 wurden an unterschiedlichen Orten entlang der B252 die Aufgaben definiert und bereits erste konkrete Festlegung zur Verbesserung und weitere Prüfaufträge vereinbart. Konkret bedeutet das:

Als Sofortmaßnahme für den Schwerlastverkehr wird der Kreisverkehr der B236/B252 Münchhausen im Innenradius um 50 cm verkleinert. Dies ermöglicht durch den größeren Fahrbahnbereich einen besseren Verkehrsfluss für Großraum- und Schwertransporte.

Ebenso wurde besprochen, zusätzlich zu der bereits umgesetzten Stopp-Schild-Regelung einen Beschleunigungsstreifen an der unfallauffälligen Auffahrt auf die B252 von Münchhausen in Richtung Lahntal anzulegen. Die Planungen von Hessen Mobil laufen bereits. Mit einer Umsetzung wird in 2027 gerechnet.

Ein weiterer Beschleunigungsstreifen in Fahrtrichtung Süd wird auf Initiative der Kommunen im Bereich Wetter geprüft.

Aufgrund der immer wieder teils waghalsigen Überholmanöver auf den Teilabschnitten der B252 (neu) in Verbindung mit dem Sicherheitsempfinden der Verkehrsteilnehmer regen die Kommunen an, im Bedarfsfall Geschwindigkeitsüberwachungen selbstständig durchführen zu können. Die zuständige Verkehrsdienststelle der Polizei, Regionaler Verkehrsdienst Marburg-Biedenkopf, hat dazu angekündigt die Kontrollmaßnamen in den nächsten Wochen und Monaten auf der neuen Ausbaustrecke der B252 zu verstärken. Der Schwerpunkt der Kontrollen wird sich hierbei auf die Feststellung und Ahndung von Geschwindigkeitsverstößen und Verstöße gegen das Überholverbot an bekannten Gefahrenpunkten richten.   

Weitere Themen waren u.a. die LKW-Parksituationen und der Mautausweichverkehr über die alte Trasse.

„Wir haben viele Themen konstruktiv besprochen und verbindliche Schritte vereinbart – das ist ein wichtiger Erfolg für die Nordkreiskommunen. Wir bedanken uns bei der Hessischen Staatssekretärin Ines Fröhlich sowie unserem Bundestagsabgeordneten Sören Bartol für die Unterstützung bei diesem Termin. Entscheidend ist, dass den Worten nun spürbare Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger folgen“, betonen die Bürgermeister Holger Siemon (Münchhausen), Carsten Laukel (Lahntal) und Sven Schmidt (Wetter) gemeinsam.