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Achtung Sandbienen
LAHNTAL INFORMIERT
Mit steigenden Temperaturen im Frühjahr sind Wildbienen wieder aktiv – zu ihnen gehören auch die Sandbienen. Wie der Name schon sagt, bevorzugen sie sandige Flächen, um ihre Nester anzulegen. Sie kommen daher auch auf Spielplätzen mit Sandspielbereichen vor.
Was ist dann zu beachten?

Zunächst einmal Ruhe bewahren! Grundsätzlich geht von den Sandbienen keine Gefahr aus, denn sie sind sehr friedlich. Sie besitzen zwar Stachel, aber diese werden nur zur Nestverteidigung gegen Artgenossen eingesetzt. Zudem sind ihre Stachel sehr fein, so dass sie die menschliche Haut nicht durchdringen können.
In der Regel ist ihre (Flug-)Aktivität auf wenige Wochen beschränkt. Ihre Nester bestehen aber auch noch danach weiter und sind belebt. Dort entwickeln sich die Larven, verpuppen sich und im nächsten Frühjahr schlüpfen die jungen Bienen. Der Kreislauf beginnt wieder von vorn.
Das Vorkommen von Wildbienen bedeutet also nicht, dass eine Gefahr von ihnen ausgeht. Es ist eher ein Grund zur Freude. Zeigt es doch, dass die Natur in der Umgebung noch intakt ist, und die Bienen ein gutes Nahrungsangebot finden. Wer dennoch Bedenken hat, sich in der Nähe der Wildbienen aufzuhalten, sollte diese Bereiche in den Zeiten ihrer Flug-Aktivität meiden.
Bei den Wildbienen auf dem Spielplatz „Im Stetefeld“ handelt es sich um die Frühlings-Seidenbiene. Ihre Flug-Aktivität dauert in der Regel von März bis Mai. Es sind solitär lebende Bienen, die ihre Nester aber häufig in größeren Gruppen, sog. Nestansammlungen, anlegen.
Generell sind Wildbienen nach §44 des Naturschutzgesetztes geschützt. Sie dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden. Auch dürfen ihre Nester nicht zerstört werden.
