WIE KANN ICH MICH VORBEREITEN?
WIE KANN ICH MICH VORBEREITEN?
Damit im Ernstfall alles möglichst reibungslos abläuft, ist es wichtig, dass jede und jeder einen persönlichen Beitrag zur Vorsorge leistet. Die Maßnahmen, die Sie jetzt treffen, sind keineswegs überflüssig – im Gegenteil: Sie können im Notfall entscheidend sein. Ob bei einem Brand, Hochwasser, Sturm oder einem Stromausfall: Je länger eine Krisensituation andauert, desto schwieriger wird die Versorgung.
In einer Krisensituation kommt es darauf an, dass jede Person in der Lage ist, sich selbst und anderen kurzfristig zu helfen. Gut vorbereitet zu sein bedeutet nicht, dass Sie alles alleine stemmen müssen, sondern dass Sie in einer Notsituation handlungsfähig bleiben und die Hilfe der Einsatzkräfte unterstützen können.
Vorsorgen für den Notfall
Ein Notvorrat ist kein „Hamstern“ und auch keine Verschwendung. Ein Vorrat ist einfach nur rechtzeitig klug gedacht und immer eine gute Idee, sobald etwas Unerwartetes passiert: Krankheit, Glätte oder Stromausfall. Den „lebenden Vorrat“ können Sie nach dem FiFo-Prinzip (first in – first out) auch sehr gut in Ihren Alltag integrieren: die Lebensmittel verbrauchen und immer wieder den Vorrat auffüllen – so verdirbt auch nichts unnötig und Sie sind für den Fall der Fälle immer vorbereitet!
Es geht also darum, dass Sie für sich und Ihre Lieben einen ausreichenden Vorrat haben, um eine Notsituation zu überbrücken – bis wieder alles funktioniert, also für 3 bis 10 Tage. Bei einem Stromausfall ist besonders an Wasser und Getränke in ausreichender Menge zu denken. Jeder Mensch braucht mindestens 2 Liter Flüssigkeit pro Tag. Spezialkost für Babys oder Diabetiker ist zu bevorraten! Denken Sie an Ihre Medikamente! Und vergessen Sie auch nicht Ihr Haustier.
Radio, Taschenlampe und Hausapotheke
Besorgen Sie sich bitte ein Kurbelradio oder ein Radio, das mit Batterien betrieben werden kann. Das Autoradio kann auch benutzt werden. Wichtig sind ebenfalls Ersatzbatterien und eine aufgeladene PowerBank sowie auch eine Taschenlampe, Kerzen und ein Campingkocher. Denken Sie unbedingt an Ihre Medikamente! Eine kleine Bargeld-Reserve von 70 bis 100 Euro in kleinen Scheinen ist einzuplanen.
Notgepäck und Dokumentenmappe
Von Bedeutung ist, dass Sie Ihre wichtigsten Dokumente mit einem Griff mitnehmen können. Bereiten Sie Kopien von Reisepass, Impfpass, Führerschein, Bankunterlagen und wichtiger Verträge vor – am besten in einer wasserdichten Hülle.
Ein Notfallrucksack, schon heute gepackt, ist ebenfalls sehr hilfreich. Notwendig sind: Wasser, energiereiche Lebensmittel, Taschenlampe, Powerbank, warme Kleidung, Erste-Hilfe-Set, Streichhölzer. Empfehlungen auch hierfür finden Sie unter www.bbk.bund.de
Sie sind schon heute auf Hilfe angewiesen?
Sie sind schon heute auf fremde Hilfe angewiesen, weil Sie ohne Unterstützung Ihr Haus nicht verlassen können oder eine sichere Medikamentenversorgung brauchen? Benötigen Sie vielleicht Geräte, die ohne Strom nicht arbeiten? Haben Sie medizinische Besonderheiten?
Sprechen Sie bitte Ihre Angehörige oder Pflegedienst an, wie Sie vorbeugen können. Bitte klären Sie alles ab, damit Ihnen im Notfall schneller geholfen werden kann.
