Sterzhausen

Sterzhausen trägt den Ortsnamen seit 1570

Den heutigen Namen Sterzhausen sucht man vergebens auf Landkarten des frühen Mittelalters. Die Herleitung des Wortes Sterzhausen ist wahrscheinlich auf einen Personennamen zurückzuführen, da es im Altertum gebräuchlich war, Orte nach ihren Gründern zu benennen. Aus alten Urkunden und Aufzeichnungen gehen verschiedene Schreibweisen Sterzhausens hervor, z.B. 1280 Steinerthusen, 1330 Stereshusen oder 1570 Stertzhausen. Das Dorf gehörte im 13. Jahrhundert zur Grafschaft Wetter.

Sowohl die romanische Kapelle, als auch der Ort Sterzhausen gehörten sehr wahrscheinlich ursprünglich zum Diakonat Kesterburg (Christenberg) und zur Pfarrei Schönstadt.

Der weithin sichtbare Wehrturm der Kirche von Sterzhausen ist mit Abstand das älteste Gebäude. Sehr wahrscheinlich gehen die Grundmauern des Turmes auf eine romanische Kapelle zurück. Die ältesten Balken im Turm sind auf das Jahr 1246 datiert worden. Im Chorraum sind Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert erhalten, die 1962 freigelegt wurden. Das heutige Kirchenschiff ist ein klassizistischer Saalbau aus dem Jahre 1936, mit charakteristischen Halbkreisfenstern.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen der, Jahre 1972 bis 1977, wurden aus den einzelnen Gemeinden eine Gemeinde, Lahntal.

Übernachten

Sterzhausen bietet derzeit keine Übernachtungsmöglichkeit.

Übernachten können Sie aber im nahe gelegenen Blütenhotel "Village" in Sarnau, im Gasthof "Zur Lahnbrücke" in Caldern und im Gasthof "Zur Aue" in Sarnau-Bahnhof

Speisen

Gut bürgerlich speisen können Sie im Restaurant "Wittgensteiner Hof".

Pizza und Orientalische Speisen bietet Ihnen das Restaurant "Zahra´s Kitchen".

Sterzhausen bietet Ihnen zudem ein weit über die Grenzen Lahntals bekanntes Eiscafé.

Ortsvorsteher:

Dirk Geißler | Eschenweg 3, Sterzhausen | T 06420 9263 | geissler.dirk@gmx.de