Goßfelden

Goßfelden ist der größte Ortsteil der Gemeinde Lahntal und wurde erstmals im Jahr 850 n. Chr. in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda erwähnt. 1601 erbaute man das Rathaus. Unter Anleitung des landgräflichen Baumeisters Giovanni Ghezzy entstand 1749 die Kirche, neben der 1809 eine Schule erbaut wurde. Bekannt ist Goßfelden insbesondere durch den Maler und Illustrator Otto Ubbelohde. In Goßfelden hat er sein Atelierhaus gebaut, welches heute als Museum für Gäste offen steht.

Bevor Goßfelden ein Teil der Gemeinde Lahntal wurde, schloss sie sich mit dem Nachbarort Sarnau zur Gemeinde Lahnfels zusammen, welche von 1971-1974 existierte.

In Goßfelden findet man eine alte Brücke, welche zum Wahrzeichen des Ortes geworden ist. In römischen Ziffern kann man an der Ostseite, die Jahreszahl 1802 erkennen. Heute ist sie nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu überqueren, da für den Straßenverkehr eine neue Brücke gebaut wurde.

Ein Highlight in Goßfelden ist der sogenannte Grenzgang. Er hat schon seit vielen Jahren Tradition und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Alle sieben Jahre wird ein Grenzgangfest gefeiert. Meist Ende Juni gibt es ein 5 tägiges Dorffest mit Grenzbegang, einem historischem Festzug sowie Vereins- und Tanzabenden. Das nächste Grenzgangfest findet 2021 statt.

Übernachten

In Goßfelden selbst bestehen keine Übernachtungsmöglichkeiten.

Übernachtungsmöglichkeiten bestehen im Gasthof „Zur Aue“, Lahntal-Sarnau, im Blütenhotel „Village“ in Lahntal-Sarnau und in der Gaststätte "Zur Lahnbrücke" in Caldern.

Für Campingfreunde biete sich der Campingplatz „Auenland“ in Lahntal-Brungershausen an.

Eine Ferienwohnung bietet die Familie Vogt, Feldstraße 11, Lahntal-Caldern (06420 419) an.

Speisen

Zur Einkehr bietet sich die Gaststätte „Graf“ in Lahntal-Goßfelden und die Gaststätten im benachbarten Sterzhausen und Sarnau an.

Ortsvorsteher:

Wilfried Lies  | Am Rodenbach 21, Goßfelden | 06423 7962 | wif.lies@gmx.de