46. KW | Ein Volkstrauertag in Zeiten der Pandemie

Liebe Mitbürgerin,
lieber Mitbürger,

der Volkstrauertag steht vor der Tür. Er wurde erstmals 1922 und dann regelmäßig seit 1952 immer zwei Sonntage vor dem ersten Advent begangen. Er erinnert an Opfer von Gewaltherrschaften und Kriegstote aller Nationen.

Der diesjährige Volkstrauertag am 15. November steht im Zeichen des deutsch-britischen Gedenkens. Die zentrale Gedenkstunde veranstaltet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Deutschen Bundestag in Berlin.

An dem Gedenkgottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin stellt der Volksbund zudem einen Kranz aus massivem Stahl auf – mit 1.000 Vergissmeinnicht und Mohnblumen. Ein mächtiges Zeichen für Frieden und Versöhnung – 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Aber auch in kleinen Städten und Kommunen wird der Volkstrauertag würdevoll begangen, an dem wir den Opfern gedenken, an die Folgen eines Krieges erinnern und zum Frieden mahnen. Verbunden mit der Hoffnung, dass wir 75 Jahre nach dem Krieg weiterhin im geeinten Europa leben dürfen, aber auch dass immer mehr Nationen und Menschen weltweit den Ausweg in einem friedlichen Zusammenleben der Völker suchen.

In diesem Jahr – aufgrund der dynamischen Entwicklung der Pandemie – verzichten wir in Lahntal auf große Andachten und Gottesdienste.

Kurze Veranstaltungen in Verbindung mit der Kranzniederlegung, direkt beim Mahnmal findet um 9 Uhr in Kernbach, um jeweils 10 Uhr in Caldern sowie in Göttingen (am Friedhof) und um 11 Uhr in Sterzhausen statt. In Sarnau wird um 10:45 Uhr am Ehrenmal und in Goßfelden um 11 Uhr ebenfalls ein Kranz niedergelegt. Bitte haben Sie Verständnis, dass keine weiteren Veranstaltungen stattfinden können.

Aufgrund der im November eingeführten Einschränkungen, kann der Volkstrauertag nur in dieser eingeschränkten Form durchgeführt werden. Halten Sie sich bitte an die Abstandregeln, tragen Sie die Alltagsmaske und bleiben Sie gesund!

 

Herzlichst
Ihr

Manfred Apell