39. KW | Stephan Thomé

Ein besonderer Gast: Stephan Thomé kommt

 

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,

eigentlich kann man Stephan Thomé ja schon als Stammgast in Goßfelden bezeichnen: Von seinen drei zuvor erschienen Büchern hat er schon zwei, nämlich „Fliehkräfte“ (2012) und „Gegenspiel“ (2015), den Lahntalern im Rahmen von Lesungen im Kultur- und Gemeinschaftszentrum Neue Mitte in Goßfelden persönlich vorgestellt.

Bekannt geworden ist der gebürtige Biedenköpfer Stephan Thomé (bürgerlich Stephan Schmidt) mit seinem 2009 erschienen Buch „Grenzgang“, das inzwischen ja schon verfilmt wurde und dessen Geschichte sich rund um den Grenzgang in Biedenkopf entwickelt.

Seit seinem 23. Lebensjahr zog es Stephan Thomé in die Welt, hauptsächlich nach China. Seit vielen Jahren lebt er in Taipeh, der Hauptstadt Taiwans.

So ist es nicht verwunderlich, dass Stephan Thomé uns mit seinem neuesten Roman „Gott der Barbaren“ nach China entführt. Das Buch beschäftigt sich mit religiösen Fanatikern im China des 19. Jahrhundert, und bei genauerem Hinsehen kann der geneigte Leser durchaus Parallelen zu unserem Hier und Heute entdecken.

Aus diesem neuen Buch wird er uns am Freitag, 14. Dezember 2018, um 19 Uhr im Kultur- und Gemeinschaftszentrum Neue Mitte Goßfelden (Franz-Frank-Platz/Lindenstraße 15a) vorlesen. Die Lesung wird wie immer durch unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der gemeindlichen Büchereien in Caldern, Goßfelden und Sterzhausen und das Team des Generationen- und Familienzentrum ‚Lahntal für Alle‘ angeboten.

Die Bücherei Goßfelden wird schon vor der Lesung geöffnet sein und lädt Sie zum Stöbern ein.

Wie schon zwei seiner Werke vorher hat es auch der vierte Roman „Gott der Barbaren“ auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft und gehört damit zu den Perlen unter den Neuerscheinungen dieses Jahres.

Die beiden vorausgegangenen Lesungen sind uns als sehr unterhaltsame Veranstaltungen in guter Erinnerung geblieben. Der SPIEGEL bezeichnete Stephan Thomé als „Meister der Dialogkunst“, die WELT nannte ihn den „großen Meister der seelischen Zwischentöne“. Bei beiden Lesungen konnten wir Zeuge werden, wie zutreffend dieses Lob ist.

Ich freue mich mit Ihnen auf einen interessanten Abend mit Stephan Thomé.

 

Herzlichst

Ihr

Manfred Apell