36. KW | Neue Feuerwehr IV

Feuerwehr Lahntal IV:

Was ist uns die Feuerwehr wert?

 

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger, am 25. April hatte die Gemeindevertretung den Gemeindevorstand beauftragt, ein neues Feuerwehrhaus für Caldern auf den Weg zu bringen. Ich habe Ihnen darüber berichtet.

Die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem neuen Feuerwehrhaus waren der Förderantrag, der bis zum 31. August gestellt sein musste, und es musste der Erwerb des Grundstücks gesichert werden.

Diese beiden Schritte sind nun getan: Am 28. August konnte endlich der Kaufvertrag über das gewünschte Grundstück neben dem Friedhof Caldern geschlossen werden. Und am 31. August konnte ich dann gemeinsam mit unserer Bauamtsleiterin Sandra Riehl den Förderantrag bei Kreisbrandinspektor Lars Schäfer fristgerecht abgeben.

Der Weg bis dahin war keineswegs einfach. Aber die beauftragten Büros und unsere Bauamtsleiterin haben in den zurückliegenden Wochen Außergewöhnliches geleistet. Eigentlich war das Ziel kaum zu erreichen, aber sie haben es mit sehr großem Einsatz geschafft, das Bauvorhaben bis zur Baureife zu bringen. Auch die Grundstücksverhandlungen waren deutlich zeitaufwändiger als vorhergesehen. Aber schließlich konnten sie doch abgeschlossen werden.

Aber der noch vor uns liegende Weg wird kein bisschen leichter.

Seit Juli liegt der Gemeinde eine erste Kostenschätzung vor, die seither die Gemüter bewegt. Wir mussten feststellen, dass in den zehn Jahren seit dem Planungsbeginn des Feuerwehrhauses Goßfelden | Sarnau | Göttingen nicht nur die Anforderungen, sondern auch die Baukosten gewaltig gestiegen sind. Die Gemeinde wird wohl mit einigen Millionen Euro für das Feuerwehrhaus rechnen müssen.

Die Gemeindevertretung wird im September darüber entscheiden müssen, ob sie auf diesem Hintergrund den eingeschlagenen Weg fortsetzen will und kann. Sie können sich ebenfalls über den Stand der Dinge aus erster Hand informieren und sich selbst eine Meinung bilden: Am Donnerstag, 13. September 2018, um 20 Uhr, werden der Haupt- und Finanzausschuss und der Bau-, Energie- und Umweltausschuss öffentlich im DGH Caldern tagen. Dort werden der Planungsstand und die Kosten ausführlich vorgestellt und besprochen.

Diese öffentliche Beratung im DGH Caldern wurde bewusst so geplant, damit Sie alle die Möglichkeit haben, sich aus erster Hand zu informieren. Nehmen Sie diese Möglichkeit doch bitte wahr.

Herzlichst

Ihr

Manfred Apell