36 KW / Digitalisierung

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,

 

auch in unserer Gemeinde entwickelt sich die Digitalisierung neben der aktuellen Thematik des Breitbandausbaus stetig weiter.

Die Kommunen sind durch das so genannte Online-zugangsgesetz (kurz OZG) verpflichtet bis Ende des Jahres 2022 vielfältige Verwaltungsleistungen für die Bürger*innen online zugänglich zu machen. Als ein einfaches Beispiel kann hierzu auch in unserer Gemeinde entwickelt sich die Digitalisierung neben der aktuellen Thematik des Breitbandausbaus stetig weiter.

Dies bedeutet, dass Lahntals Bürgerschaft nach vollständiger Einführung des Prozesses zu diesem Zweck nicht mehr die Gemeindeverwaltung aufsuchen muss und einen Hund bequem von unterwegs oder Zuhause aus an bzw. abmelden kann.

Aufgrund der gemeindlichen Verpflichtung zum OZG, haben wir bereits im vergangenen Jahr eine Projektgruppe in unserer Verwaltung gebildet, die sich mit den Sachverhalten und Erfordernissen des OZG auseinandersetzt. Ziel ist es möglichst die erforderlichen Leistungen nach dem OZG so zu erarbeiten, dass diese bis zum Ende des Jahres online zugänglich gemacht werden können.

Ich gehe aktuell davon aus, dass wir eine Vielzahl der geforderten Leistungen zum Ende des Jahres 2022 bereitstellen können. Doch auch nach der Einführung der Leistungen nach dem OZG hört die Digitalisierung in den Verwaltungen nicht auf und wird in den nächsten Jahren weiterhin im zentralen Mittelpunkt der Verwaltungsstrukturen stehen.

Aus diesem Grund haben die Gemeinden Münchhausen, Lahntal sowie die Stadt Wetter eine Vereinbarung zu einer interkommunalen Zusammenarbeit gezeichnet, mit dem gemeinsamen Ziel die Digitalisierung und die gesetzlichen Erfordernisse nach dem OZG in den drei Verwaltungen noch stärker und gezielter in den nächsten Jahren voranzubringen. Gemeinsam können wir die Ziele und die damit verbunden Vorgaben des OZG effizienter und schneller in die täglichen Verwaltungsabläufe integrieren.

Es bleibt auch auf die Zukunft betrachtet eine spannende Entwicklung mit vielen Veränderungen und zu guter Letzt können Sie als Bürgerin und Bürger entscheiden, welche Art der Kommunikation für Sie zufriedenstellender und passender ist.

 

Ihr

Manfred Apell