33. KW | Große Hitze

Nicht nur Hitze:

Auch eine große Herausforderung

 

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,

haben Sie in den letzten Wochen versucht einen Ventilator zu kaufen, um für einen kleinen Luftzug in den eigenen vier Wänden zu sorgen?

Wenn ja, dann wissen Sie, dass da, wo die Ventilatoren in den Geschäften standen, häufig nur leere Paletten zu besichtigen waren. Auch die großen Versender des Internets konnten kaum noch liefern. Da war gut dran, wer schon einen Ventilator hatte.

Die Hitze der letzten Wochen ist für viele zur Belastung geworden. Denken wir nur an die Landwirte, aber auch an ältere Mitbürger/innen und chronisch Kranke.

Für Fische ist die Hitze mittlerweile lebensbedrohend. Auch unsere Bäume ächzen unter der Hitze und kämpfen ums Überleben.

Dies ist auch eine Herausforderung für unseren Bauhof, der inzwischen tagtäglich von früh bis spät unterwegs ist, um möglichst vielen Bäumen frisches Nass zu spenden, ganz besonders den jungen und frisch gesetzten Bäumen. Unser Ziel ist es, möglichst viele Bäume zu retten.

Da kommt uns eine neue Methode gelegen, die unser Bauhofleiter Roland Tober entdeckt und sofort auf den Weg gebracht hat. Es handelt sich um mit Wasser gefüllte Säcke, die an besonders gefährdeten Bäumen angebracht werden. Diese leicht perforierten Säcke geben regelmäßig für mehrere Tage Wasser an den Baum ab. Die Lieferung kam rechtzeitig und somit konnten wir seit letzter Woche für Linderung sorgen.

Am Ende der Hitzewelle aber stehen meist auch Unwetter, wie sie bereits vielerorts zu verzeichnen waren.

Da ist es gut, dass wir schon in allen Orten vorsorglich Hochwasserschutzbegehungen gemacht haben. Das gibt keine absolute Sicherheit, aber es hilft, Schwachpunkte zu entdecken und diese abzustellen.

Allgemein wird erwartet, dass mit derartigen Hitzewellen als Folge des Klimawandels nun immer häufiger zu rechnen ist. Das fordert uns in unseren Bemühungen, dem Klimawandel entgegenzutreten.

Schneller, aber noch müssen wir uns besser auf künftige Hitzewellen vorbereiten und aus den Problemen dieses Jahres lernen.

Da ist viel zu tun.

Herzlichst

Ihr

Manfred Apell