33 KW ⎜ Heute schon an morgen denken (Fortsetzung)

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,

 

im Februar dieses Jahres hatte ich Ihnen bereits einmal berichtet, dass ich der Gemeindevertretung empfohlen habe, den Bau einer weiteren Kinderkrippe in Sterzhausen zu prüfen und vorzubereiten.
In der Sitzung im Mai hat diese bekräftigt und auch entschieden, dass die neue Krippe im Bereich des Hauses am Wollenberg entstehen soll. Vorgesehen ist, die Krippe in Modulbauweise zu errichten. Dies kann viel Zeit ersparen. Trotzdem werden wir noch über ein Jahr brauchen, bis die Krippe bezogen werden kann.
Aktuell holt die Gemeindeverwaltung Vergleichsangebote ein, wird diese prüfen und dann über die Umsetzung entscheiden. Sobald wir Näheres berichten können, werde ich Sie wieder informieren – hoffentlich bald.
Die Nachfrage nach Plätzen in unseren Kinderkrippen ist nach wie vor ungebrochen. Die Krippe „Blaue Villa“, Sterzhausen und die Krippe in der Kita „Mäuseburg“, Goßfelden sind mit insgesamt vier Gruppen vollbelegt. Und dazu muss man wissen, dass es viele weitere Kinder unter 3 Jahren gibt, in der normalen Kita, die in so genannten altersgemischten Gruppen zusätzlich betreut werden.
Daher war die Gemeinde in der Zwischenzeit nicht untätig. Im letzten Jahr haben wir mit dem Umbau des Obergeschosses der Kita „Pusteblume“ in Sarnau zu einer weiteren Aufnahmemöglichkeit für 12 Krippenkinder begonnen.
Die Arbeiten gehen jetzt dem Ende zu, auch wenn die heute leider unvermeidlichen Lieferengpässe noch Restarbeiten erforderlich machen. Ab September beginnt der Betrieb der neuen Krippe und schon sind 9 Kinder, ab Oktober 10 und ab Januar 2022 bereits 11 Kinder angemeldet. Danach wird´s bereits wieder „eng“ in unseren Krippen und vielleicht müssen wir dann schon wieder bis zur Eröffnung der neuen Krippe in Sterzhausen improvisieren.
Es hat alles seine zwei Seiten. Es freut uns, dass Lahntal eine wachsende Gemeinde mit vielen Kindern ist, auch wenn uns das immer wieder herausfordert. Der Nachteil ist, dass die Kinderbetreuung in unserem Land leider chronisch unterfinanziert ist. So kostet jeder neugeschaffene Krippenplatz der Gemeinde besonders viel Geld. Fast 70% der Kosten der Krippenbetreuung hat nämlich allein die Gemeinde aufzubringen.
Auch wenn wir gern Geld für die Kinderbetreuung ausgeben – es fällt leider immer schwerer!

Herzlichst

Ihr

Manfred Apell