29 KW ⎜Brauchen wir eine Einkaufsmöglichkeit in Caldern?

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,

 

 

vor einiger Zeit habe ich das Gerücht gehört, dass Frau Silvia Rusch zum Jahresende ihren kleinen Einkaufsladen in Caldern aufgeben will.

Das war eine Nachricht, die mich durchaus beunruhigte, bedeutet es doch, dass ein Ort der Kommunikation und eine letzte Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel in Caldern möglicherweise für immer wegfällt.

Das ist nicht nur schade, sondern es bedeutet auch, dass sich die Einkaufsmöglichkeiten für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger weiter einschränken und sie auf Mitfahrgelegenheiten angewiesen sind und Caldern insgesamt an Lebensqualität verliert.

Ja, unsere kleinen Märkte im ländlichen Raum können wir nur dauerhaft erhalten, wenn wir dort auch einkaufen. Und das haben wir wohl alle in Caldern immer mal – bei aller guten Absicht – ein wenig vernachlässigt. Das gilt auch für mich selbst. Ist es doch so bequem, einfach auf den Parkplatz eines Supermarktes zu fahren und alles, was so braucht anschließt in den Kofferraum zu packen. Da kann das kleine Geschäft natürlich nicht mithalten.

Was daraus herauskommen kann, erleben wir jetzt.

Aber noch ist nicht alles zu spät. Für Donnerstag, den 28. Juli 2022, 19:30 Uhr hat der Ortsbeirat Caldern in das DGH eingeladen.

Besprochen werden soll, ob es vielleicht doch genügend Interessenten gibt, die gemeinsam und auf ehrenamtlicher Basis ab Januar 2023 den kleinen Laden weiter offenhalten wollen. Vielleicht gelingt es auch der Gemeinde, für ein solches Projekt eine Förderung zu erhalten.

Eingeladen sind auch zwei Vertreter des Dorfladens aus Herzhausen, die berichten werden, wie der dortige Laden organisiert ist und wie erfolgreich er wirkt.

Zugemacht ist schnell.

Es wäre aber schön, wenn es uns gemeinsam gelingen würde, eine Zukunft für den kleinen Markt in Caldern zu organisieren – also eine Art „Dorfladen mit Herz“ für Caldern.

Sie kommen doch?

 

Herzlichst

Ihr

Manfred Apell