10. KW | Isenbergs Brücke

Liebe Mitbürgerin,

lieber Mitbürger,

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,

gut über 100 Jahre besteht Isenbergs Brücke in Goßfelden.

Errichtet einstmals für eine von einem Pferd gezogene Feldbahn mit der der Sand von Isenbergs Sandbruch zum Goßfelder Bahnhof transportiert wurde, um von dort mit der Bahn zu Eisenwerken gefahren zu werden. Er wurde als Formsand gebraucht, um Gussteile zu gießen.

Irgendwann war es damit vorbei. Die Feldbahn wurde abgebaut. Übrig blieb „Isenbergs Brücke“ und ging in das Eigentum der damilgen Gemeinde Goßfelden über.

Da war sie nun und wer wollte, konnte hier zwischen Goßfelden und Sterzhausen an einem der idyllischsten Orte an der Lahn dieselbe queren. Das taten immer mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger, zu Fuß oder mit dem Rad.

Einigermaßen solide gebaut, überdauerte sie die Jahre. Vor etwa 30 Jahren musste sie mal erneuert werden, dann erfüllte sie wieder für viele Jahre ihren Zweck.

Nun, die Gemeinde muss alle Brückenbauwerke von Zeit zu Zeit auf ihre Tauglichkeit prüfen und letzten Herbst war Isenbergs Brücke dran. Das Ergebnis war erschreckend: Die Brücke, die bis auf ein paar Bretter eigentlich noch fit erschien, durfte fortan nicht mehr begangen werden.

Was war passiert: Der Gutachter hatte leider viele Mängel festgestellt. Besonders die Hochwasser hatten der Brücke doch arg zugesetzt. Die Fundamente hatten sich geneigt. Es besteht die Gefahr, dass die Brücke in die Lahn fallen könnte. Und in so einem Fall geht die Sicherheit vor! Vor einer Sanierung der Brücke darf sie nicht mehr betreten werden.

Nach Einschätzung der Fachleute muss die Gemeinde möglicherweise mit über 200.000 € rechnen, wenn sie die Brücke wieder begehbar machen will. Viel Geld und nicht mal eben aus dem Ärmel geschüttelt!

Seitdem sucht die Gemeinde nach Wegen, wie die Brücke erhalten werden kann. Erst einmal haben wir beantragt, dass die Brücke als Teil eines Radweges vom Land anerkannt wird. Dann kann die Gemeinde Zuschüsse bei der Sanierung beantragen. Das könnte schon einmal helfen.

Drücken Sie bitte die Daumen!

Mehr zur Brücke und ihrer Geschichte können Sie auf der Internetseite der Gemeinde Lahntal unter www.lahntal.de erfahren.

Herzlichst

Ihr

Manfred Apell