09. KW | Oma- und Opatag in der Gemeindeverwaltung

Liebe Mitbürgerin,

lieber Mitbürger,

wir kennen alle bereits die Girls Day- und Boys Day-Zukunftstage, an denen junge Leute durch Mitmachaktionen verschiedene Jobs kennenlernen sollen, die immer noch durch Geschlechterklischees geprägt sind. So schnuppern Mädchen in Technik und Handwerk hinein und die Jungen in die Pflege oder in Kitas. Ein freiwilliger, aber auch ein notwendiger Schritt sowie ein wichtiger Impulsgeber, der bei der Berufswahl helfen kann.

Nun möchten wir analog dazu einen Seniorentag bei uns in der Verwaltung anbieten, einen Oma- und Opatag für alle, die Interesse haben und neugierig sind, was wir eigentlich ‚auf dem Amt‘ so arbeiten.

Die Senioren brauchen keine Ausbildung mehr zu machen oder sich einen neuen Job zu suchen, das ist ja klar. Seit Jahren pensioniert, genießen sie ihr Leben, fahren Rad und Ski, lesen und fotografieren gerne, betreuen die Enkel und kümmern sich um den Garten. Viele jedoch wissen nicht, was sie mit ihrer neu gewonnenen Freiheit anstellen sollen. Sie stellen fest, dass Ruhe eigentlich nicht immer schön ist und  manchmal möchten sie einfach mal erfahren, welche Aufgaben erledigt so ein Rathaus in der Gemeinde. Vielleicht haben Sie Lust, wieder unter junge Leute zu gehen, auch etwas von Ihrer Berufs- und Lebenserfahrung mitzugeben oder etwas Neues zu lernen? Dann melden Sie sich  bei Frau Ortrud Lauer an – bis zum 12.03.2020

Ich möchte diesen Tag mit Ihnen gestalten und lade Sie für Dienstag, den 17. März ab 9 Uhr in die Gemeindeverwaltung ein. Sie erhalten Einblick in die verschiedenen Abteilungen der Verwaltung und somit in Ihre Kommunalverwaltung, aber auch in die politischen Abläufe einer Gemeinde. Sie haben Gelegenheit die Kitas zu besuchen, das Generationen- und Familienzentrum zu besichtigen und in unseren Büchereien und Cafés zu sein.

Und vielleicht möchte sich der eine Opa oder die andere Oma mit ihrem wertvollen Wissen und Zeit auch einbringen und zum Beispiel den Kindern in regelmäßigen Abständen was erzählen oder vorlesen.  Denn ich finde, das Kapital, das ältere Menschen in sich haben, die Souveränität und die Lebenserfahrung könnten  besser genutzt werden. Davon profitieren wir alle.

Herzlichst

Ihr

Manfred Apell